Während viele Länder gegen immer neue Brandherde ankämpfen, konnten Brände in anderen südeuropäischen Staaten bereits wieder unter Kontrolle gebracht werden.

Update: ...

Waldbrände in Griechenland 2021

Eine Biblische Katastrophe

Im Mittelmeerraum kämpfen die Feuerwehren weiter ohne Unterbrechung gegen die schwersten Waldbrände seit Jahren - und kommen dabei zum Teil ans Ende ihrer Kräfte.


Auf der großen Insel Euböa wurden in der Nacht zum Samstag 06.08.2021 mehr als 1.300 Menschen mit Fähren aus dem von Flammen umgebenen Küstenort Limni gebracht.


Die Feuerfront auf Euböa allein erstreckt sich über eine Länge von 30 Kilometern, sagt der für die Inseln zuständige Gouverneur von Mittelgriechenland, Fanis Spanos.


Nach seinen Angaben mussten 300 obdachlos gewordene Familien in Hotels untergebracht werden.


Ein weiterer Großbrand tobte im Süden des Peloponnes. Hunderte Hektar Wald brannten östlich der antiken Stätte von Olympia sowie in den Regionen Magne und Messinia.


Mehr als 5.000 Einwohner und Touristen waren gezwungen, vor dem Feuer in Magne zu fliehen.


70 Prozent der Gegend seien zerstört, sagte die Vizebürgermeisterin des Ortes Ost Mani, Eleni Drakoulakou. Es sei "eine biblische Katastrophe."

Waldbrände in der Türkei 2021

Es könnte nicht schlimmer kommen

Vor den Ruinen eines abgebrannten Hauses in Kalemler berichtete Cakar: „Es ist ein kleines, beschauliches Örtchen, wo die Leute glücklich gelebt haben, bis das Feuer ihnen alles genommen hat. Bis gestern haben hier noch Menschen gelebt … Man sieht die Einmachgläser, die hier noch sind. Das Leben ist stehen geblieben.“


Dramatisch ist die Lage auch in der Türkei: Dort informierte das Forstamt per Twitter, dass 180 Brände ausgebrochen seien, von denen 15 bisher nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten. In der Türkei wird mittlerweile den zehnten Tag in Folge gegen die dort wütenden Waldbrände angekämpft.


Die süd-und westtürkischen Küsten- und Urlaubsregionen Antalya, Marmaris, Bodrum und Milas sind momentan am stärksten von den Bränden betroffen. In Milas verschlangen die Flammen in der Nacht zum Freitag mehrere Viertel, die zuvor evakuiert worden waren. Auch die Provinzen Muğla und Tunceli sowie die Städte Aydin und Bodrum kämpften gegen Brände.


Mindestens acht Menschen kamen in der Türkei schon ums Leben. Tausende mussten ihre Häuser verlassen und wurden teils in Schulen und Sportstadien untergebracht.


Unterstützung kommt nach offiziellen Angaben aus Spanien, der Ukraine, Russland, dem Iran, Aserbaidschan und Kroatien. In Letztem brannte es ebenfalls nahe der Hafenstadt Trogir.

Auch in Italien spitzt sich die Lage zunehmend zu.


Dort wüten Feuer auf den großen Ferieninseln Sizilien und Sardinien sowie in den südlichen Regionen des Festlandes wie Kalabrien und Apulien. Entspannung ist nicht in Sicht:


Die italienische Zivilschutzbehörde rechnet in den kommenden Tagen mit einer erneuten Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 45 Grad Celsius.

Flut- und Überschwemmung.

Deutschland, Niederlande, Belgien


Viele Menschen haben bei diesen Katastrophen ihr Leben verloren.


Viele sind verwundet und gebranntmarkt.


Viele trauern um Verstorbene.


Andere haben ihre Existenzen verloren.


Ein Drama das noch Jahre Folgen haben wird.

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EU9

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